U23 EM in Bydgoszcz (POL) 13.-17 Juli 2017

Wichtige Erfahrungen bei U23-EM

Finaleinzug, ÖLV-Jahresbestzeit und ein starker 7. Rang sorgen für Optimismus

Für Philipp Kronsteiner stellte die von 13. Bis 16. Juli 2017 stattfindende U23 Europameisterschaft in Bydgoszcz (POL) eine Rückkehr an die Städte seines bisher größten Erfolges dar. Genau zwölf Monate zuvor wurde der Dreispringer an diesem Ort, mit starken 16,25 Meter, Vierter der U20-WM. Aufgrund einer langwierigen Fersenprellung und der Anstrengungen für die Matura mussten die Leistungserwartungen angepasst werden. Die Qualifikation überstand Kronsteiner knapp mit 15,67 Meter. Im Finale kam durch ein Zurückgehen in der Sandgrube und zwei Übertritten ein Null-Ergebnis zustande. Nichts desto trotz ist der Finaleinzug in der Ö

LV-Statistik mit einem 12. Platz gleichgesetzt und stellte eine wichtige Erfahrung auf dem Weg zu alter Form dar.

Trauben hängen hoch in der U23-Altersklasse

Im dicht besetzten 400 Meter Lauf der Frauen sorgte Susanne Walli in 53,94 Sekunden für eine neue ÖLV-Jahresbestzeit und belegte den 14. Rang. Drei Jahre zuvor reichte die fast idente Zeit zum vielbejubelten Einzug ins U20-WM-Finale. Doch in der höheren Altersklasse benötigt es eine Steigerung von einer Sekun

Staffelergebnis mit bestem Endrang

de, die für Walli wegen einer fast 14 monatigen Pause (Fußüberreizung) noch nicht zu bewerkstelligen war. Bereits zwei Stunden später startete Walli über die 200 Meter und erreichte mit einer Zeit von 24,21 Sekunden den 21. Platz. Mit dieser Zeit war sie schneller als ihre Teamkolleginnen Alexandra Toth (24,25 sek) und Savannah Mapalagama (24,49 sek). Leider wurde Walli trotzdem nicht für die 4 x 100 Meter Staffel nominiert, sondern ihre beiden Kolleginnen.

Mit Julia Schwarzinger war damit nur eine TGW Zehnkampf Union Athletin in der ÖLV 4 x 100 Meter Staffel vertreten und errang den siebten Platz und damit den besten Endrang bei dieser Europameisterschaft. Das ÖLV-Quartett kam in 45,08 Sekunden auf eine wirklich beachtliche Gesamtzeit.